Gute Nachrichten: Weihnachten 2021

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Liebe Blogleser,

nach langer Abstinenz in diesem zweiten Corona-Jahr gibt es als Jahresabschluss eine geistliche Ermutigung aus der Weihnachtsgeschichte, die mich selbst begleitet und getragen hat.

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Lukasevangelium Kapitel 2, Verse 10+11

„Fürchtet euch nicht!“:

In einer Zeit von begründeter Angst vor dem Ungewissen fordert mich der Engel zum genauen Gegenteil auf: Ich soll mich nicht mehr fürchten, v.a. nicht mehr vor den falschen Dingen.

„Siehe“:

Keine Angst mehr vor dem Ungewissen – z.B. der nächsten Virusmutante oder einer Erkrankung – zu haben klappt nicht, indem ich mich immer wieder darauf einlasse und thematisch einschieße.

Der Engel ruft mir zu: „Refokussiere dich! Schau weg von der düster aussehenden Realität, den negativen Schlagzeilen, den protestierenden Horden auf den Straßen. Schau stattdessen auf den, den ich dir zeigen will und muss!“

„Große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“:

Ein Versprechen! Meine Angst, Sorge und Traurigkeit werden sich in Freude umkehren, wenn ich meinen Blick dorthin richte, auf was mich der Engelsruf hindeuten will. Es wird mir kein „Freud-chen“ versprochen, sondern eine übergroße Freude, die anhält, auch dann, wenn sich die Umstände um mich herum nicht ändern werden oder nach meinem Geschmack geändert haben.

Dieses Freudenversprechen gilt allen Menschen, die sich vom Engelsruf refokussieren lassen wollen: Den schwierigen Familienmitgliedern, den mehr oder minder fähigen Politikern und Wissenschaftlern, dem frustrierten und müden Klinikpersonal, den Geimpften und Ungeimpften, denen die meinen gerade oder auch quer denken zu müssen, den Lebenden und den Sterbenden. Allem Volk steht diese Freude offen!

„Euch ist heute der Heiland geboren, Christus, der Herr“:

Nun endlich kommt der Engel zu meinem neuen Fokuspunkt, an dem mir meine Angst genommen und in übergroße, anhaltende Freude verwandelt werden wird, wenn ich mich darauf einlasse: Jesus Christus – ganz Mensch und ganz Gott – ist mir heute geboren worden.

Ja, er wurde historisch vor mehr als 2000 Jahren geboren, aber die Wirkung, die das Kind in der Krippe hat, kann sich auch heute noch auf mich entfalten, genauso wie bereits vor 2000 Jahren! Jesus ist nicht nur ein Säugling, oder ein guter Lehrer von Moralgesetzen: Der himmlische Bote Gottes stellt ihn mir mit dem einzigen ihm angemessenen Titel vor: Heiland, Retter, Seelenarzt, Erlösungsbringer!

Jesus „beamt mich nicht hoch“, nimmt mich nicht physisch aus den Corona-Wehen des Jahres 2021 heraus; aber er der Heiland versetzt mich aus dem dunklen Reich dieser Welt – in dem so viel menschengemachte Probleme herrschen – heute schon in sein neues Reich, das unzerstörbar aber jetzt noch nicht vollständig sichtbar ist.

Das Baby in der Krippe wird nach 33 Lebensjahren zum Opferlamm für meine willentliche oder verborgene Rebellion gegen Gott selbst, und trägt an Ostern diese Trennung von Gott – meine Sünde – hinauf ans Kreuz, wo sie in seinem eigenen Tod für alle Zeiten stellvertretend abbezahlt wird. Der Tod hält den Christus jedoch nicht fest; er ersteht unzerstörbar wieder davon auf.

Der Säugling Jesus liegt heute in der Krippe, um mich zu heilen, und zwar von einer Krankheit, die mich sonst das ewige Leben mit ihm selbst kosten würde. Er möchte mich sozusagen „impfen“ mit dem Samen für ein ewiges Leben; in seinem Blut befindet sich genug Antikörper-Immunität, um meinem physischen und meinem ewigen Tod die Kraft und den Schrecken zu nehmen. Und meinen Zugang dazu erhalte ich, wenn ich ihm – Jesus – heute und immer wieder mein Vertrauen schenke, dass er selbst genug ist. Die Lösung meiner Ängste, Probleme und meiner Sünde.

Alles Gute kommt von oben!

Frohe Weihnachten wünscht dir Chris, der Gute Verwalter

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